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Gesicht zeigen für eine saubere Umwelt für alle Kinder

Senatorin eröffnet Entwicklungstag vor Originalbannern aus Rio de Janeiro

 

Hamburg, 25.05.2013: Rund 30 Hamburger Initiativen haben auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau in Wilhelmsburg ihre entwicklungspolitische Arbeit und ihr Engagement im Rahmen des ersten Deutschen Entwicklungstages vorgestellt.

Vor Originalbannern aus Rio de Janeiro eröffnete die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Jutta Blankau diesen Aktionstag, der in 16 Städten in Deutschland gleichzeitig gefeiert wurde.

Mit diesen Bannern haben im letzten Sommer lateinamerikanische Kinderrechtsinitiativen im Umfeld des Rio+20-Gipfels in der brasilianischen Hauptstadt demonstriert. Damit haben sie eine saubere Umwelt und sauberes Wasser für alle Kinder eingefordert.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Internationalen Gartenschau Heiner Baumgarten präsentierte die Senatorin einige der 250 Banner, die vom Kinderhilfswerk terre des hommes auf dem Deutschen Entwicklungstag ausgestellt wurden. Dabei zeigte sich die Senatorin beeindruckt von den Werken der jungen Künstlerinnen und Künstler, die auf die Gefahren einer zerstörten Umwelt hinweisen und ihre Forderungen an die Gipfelteilnehmer zum Ausdruck gebracht haben.

Im Anschluss konnten sich die Besucher selbst vor den Bannern fotografieren lassen und somit „Gesicht zeigen für eine saubere Umwelt für alle Kinder“.

 

Mehrere Hundert Besucher kamen trotz des verregneten Wetters zum 1. Deutschen Entwicklungstag und informierten sich über die Aktivitäten der Initiativen. Vorträge, Diskussionen und Filme zu entwicklungspolitischen Themen rundeten den Tag ab. Und auch für Kinder gab es ein Programm: So konnten die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Banner gestalten. Dabei wurden sie aufgefordert, ihre Banner mit in die Schulen zu nehmen. Wie die Kinderrechtsinitiativen in Lateinamerika können sie dort ihre Forderungen nach einer sauberen Umwelt für alle Kinder präsentieren.

 

Weitere Informationen: www.tdh-unihh.de

 

Auf dem Foto (von links): Heiner Baumgarten (Geschäftsführer der Internationalen Gartenschau), Jutta Blankau (Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt), Daniel Kiwitt (terre des hommes Uni-AG Hamburg)

 


terre des hommes Kirchentags-Resolution wurde angenommen

Menschenrecht auf sauberes Wasser für alle Menschen - Privatisierung von Wasserversorgung verhindern

Die Kirchentagsresolution "Soviel Du brauchst: Menschenrecht auf sauberes Wasser für alle Menschen sichern" der terre des hommes Uni-AG Hamburg wurde mit deutlicher Mehrheit von den Besuchern des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg angenommen.
Als einzige Resolution auf dem Markt der Möglichkeiten des Evangelischen Kirchentages in Hamburg hat die terre des hommes - Resolution die hohe Hürde genommen und wurde als Kirchentagsresolution angenommen. terre des hommes fordert damit die Bundesregierung auf, sich auf internationaler Ebene für das Menschenrecht auf sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung einzusetzen.
884 Mio. Menschen leiden noch immer unter mangelndem Zugang zu sicherem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu grundlegenden sanitären Einrichtungen. Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursachen Krankheiten, an denen jährlich etwa 1,8 Mio. Menschen sterben. Durchfall und andere Erkrankungen bringen jeden Tag mehr als 3.000 Kinder ums Leben. Die Verschmutzung von Gewässern durch Gifte, wie Schwermetalle und Chemikalien, und die Folgen des Klimawandels führen dazu, dass Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen. Mit der Resolution wird die Bundesregierung aufgefordert, auf internationaler Ebene für den Stopp der Privatisierung von Wassernetzen und der Kommerzialisierung von Wasserressourcen zu drängen. "Denn Wasser muss für jeden Menschen bezahlbar sein und darf nicht der Gewinnsteigerung internationaler Konzerne dienen"; so der Resolutionstext.
terre des hommes fördert weltweit Kinderrechtsinitiativen, die sich z.B. zum Schutz ihrer eigenen Flüsse einsetzen. Die Kirchentagsresolution pocht damit auf das Ziel dieser Initiativen, dass die Staaten die Verschmutzung ihrer Flüsse stoppen, ihrer Bevölkerung den Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen und keine lebensfeindlichen Eingriffe in Biosysteme vorzunehmen.
Unter dem Motto "Kinder haften für ihre Eltern - stoppt Naturzerstörung. Gesunde Umwelt für alle Kinder" hat terre des hommes die Kirchentagsbesucher aufgefordert, Gesicht zu zeigen für eine saubere Umwelt für alle Kinder.
Klick hier um den Resolutionstext zu lesen 


 Bischöfin Fehrs ist terre des hommes - Bio-Brotpatin

 

‚Hamburger Kräftiges’ fördert ökologische Gärten in Kolumbien

„Ein Brot als Zeichen der Hoffnung und der realen Veränderung"

 

Ein Hamburger Bio-Brot fördert den ökologischen Anbau von Lebensmitteln in der Hauptstadt Kolumbiens. Die terre des hommes Uni-AG und das Springer Biobackwerk machen dies möglich. Denn seit dem 01. Dezember gibt es in allen Filialen des Springer Biobackwerks ein typisches Hamburger Brot zugunsten der Ökologischen Kinderrechte.

 

“Das terre des hommes – Brot ist ein Zeichen der Hoffnung und zugleich der realen Veränderung”, sagt die Brotpatin, Bischöfin Kirsten Fehrs bei der Brotpräsentation in der Springer Backstube in Wandsbek. "Denn jedes hier verkaufte Brot kommt nicht nur denen zugute, die es verzehren, sondern auch dem Kinderrechtsprojekt in Bogotá”. Dort fördert terre des hommes die Partnerorganisation ‘Cactus’. Seit Jahren legen Familien in der 6,8 Mio - Metropole Gärten an, pflanzen Kartoffeln auf Schulhöfen, Bio-Gemüse in Kübeln in vielen Ecken der Stadt. Sie tun dies nicht ohne Grund, denn viele Frauen arbeiten als Blumenarbeiterinnen in den Gewächshäusern der Stadt. Pestizide schaden der Gesundheit dieser Frauen und ihrer Familien. Auch die Böden sind inzwischen vielerorts verseucht. Deshalb pflanzen die Familien ihre Beete an den außergewöhnlichsten Stellen in der Großstadt an, denn nur hier können ihre Lebensmittel vor schmutzigen Umwelteinflüssen bewahrt werden.

Cactus’ vertritt die Arbeitnehmerrechte dieser Frauen, um sie z.B. vor den Pestiziden besser zu schützen und bringt zugleich den ökologischen Umgang mit der Umwelt als Unterrichtsthema an die Schulen. Das Ziel ist, noch mehr Familien zu Selbstversorgern auszubilden, denn einige können sogar inzwischen ihre Bio-Produkte vermarkten. 

 

“So viel Du brauchst”, das Motto des Ev. Kirchentages 2013 in Hamburg, “das meint auch den sorgsamen Umgang mit Ressourcen”, sagt Bischöfin Fehrs und lobt zugleich den Gedanken, dieses Brot zugunsten der Schwachen einzuführen. “Denn mit dem Brot ‘Hamburger Kräftiges’ sollen die Rechte der Familien in Bogotá gestärkt werden”, erklärt Martin Gürtler, der Präsident von terre des hommes Deutschland. “Deshalb freuen wir uns über diese Kooperation mit dem Springer Biobackwerk ganz besonders.”

Die Leiterin von Cactus, Aura Rodiguez hat mal gesagt: “Mit jeder Bohne, die in den Beeten in Bogotá wächst, wächst auch das Selbstbewusstsein der Frauen” und sie meint damit das Selbstbewusstsein der Frauen, die unter unwürdigen Arbeitsbedingungen in den Gewächshäusern arbeiten und durch die Pestizide unter zahlreichen Krankheiten leiden. Mit Cactus haben diese Frauen eine Gewerkschaft, die sich für ihre Rechte einsetzt.

 

Das “Hamburger Kräftige – terre des hommes-Brot zugunsten Ökologischer Kinderrechte” ist ab sofort in allen Filialen des Springer Biobackwerks erhältlich.

 

Spenden für die Arbeit von Cactus und dem weltweiten Einsatz für Ökologische Kinderrechte können direkt auf das Spendenkonto von terre des hommes Deutschland, Ktnr: 700 800 700, Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25, eingezahlt werden.

 

Weitere Infos: http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/oekologische-kinderrechte/projekte/kolumbien.html

 


 

 

Grenzgänger-Workshop fand an Universität Hamburg statt

 

 

Um die wichtigsten Hintergründe und Einblicke in das Leben von Flüchtlingen insbesondere in Hamburg zu erlangen, sowie mit Experten darüber zu diskutieren, luden die entwicklungspolitischen Hochschulgruppen gemeinsam zu einem Workshop an die Universität Hamburg ein. Der Workshop mit dem Titel „Grenzgänger“ hat das vielschichtige Thema weitgehend beleuchtet und zu weiteren Diskursen angeregt. Dazu haben herausragende Referenten/innen, die die Hochschulgruppen von amnesty international, terre des hommes und unicef gewinnen konnten, wesentlich beigetragen.

In das Thema wurde mit einem Vortrag von Dr. Ulrike Borchardt (Universität Hamburg – Teilbereich Internationale Politik und Friedensforschung) eingeführt. Die Schwerpunktgruppen zu den Themen „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“, „Klimaflüchtlinge“ und „Festung Europa“ wurden durch Cornelia Gunßer (Mitglied des Flüchtlingsrats Hamburg), Prof, Dr. Jürgen Scheffran (Institut für Geographie, Klimacampus Universität Hamburg) und Manuel Assner (Lateinamerika Institut der Freien Universität Berlin) geleitet.

 

Der Workshop richtete sich an alle Interessierte und fand ganztätig am Samstag, 10. November 2012 im Westflügel der Universität Hamburg an der Edmund-Siemers-Allee statt.  Weitere Infos: www.grenzgaenger-workshop.de

 

Bereits am 31. Oktober 2012 veranstalteten die Hochschulgruppen ein gemeinsames Benefizkonzert im Kulturhaus III&70 (Schulterblatt 73) mit Musik durch ‘Henrik Zeabird’, ‘Hier und Jetzt’ und DJ “Beat Etiquette”.


 

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